Verhaltensregeln im Naturschutzgebiet

Wie verhalte ich mich richtig?

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Das Rheindelta ist das größte Feuchtgebiet am Bodensee, einer DER Hotspots
für Europas Winterzugvögel und zweifach geschützt: Einerseits ist es ein ausgewiesenes Natura-2000 Gebiet und somit Teil des EU-weiten Schutzgebiet- Systems. Andererseits ist das Rheindelta ein sogenanntes „Ramsar“-Gebiet. Die Ramsar-Konvention (Convention on Wetlands), das „Übereinkommen über Feuchtgebiete von internationaler Bedeutung“, wurde 1971 in Ramsar (Iran) unterzeichnet. Österreich trat der Konvention 1983 bei. Ziel ist die Erhaltung und wohlausgewogene Nutzung („wise use“) der Feuchtgebiete, also ihre nachhaltige Nutzung „zum Wohle der Menschheit in einer mit dem Erhalt der Naturgüter des Ökosystems im Einklang stehenden Weise“.

So verhalten wir uns im Naturschutzgebiet richtig:

  • Sei dir bewusst, in welchem Gebiet du dich bewegst!  Anders als in vielen Ländern dürfen in Österreich Naturschutzgebiete betreten werden, um die Natur zu erleben und zu genießen. Allerdings müssen Regeln eingehalten werden.
  • Bleib unbedingt auf den markierten Wegen! Um die Routen zu den besten Vogelbeobachtungsplätzen im Rheindelta zu finden, ist die BirdsClub App hervorragend geeignet. So ist genau ersichtlich, wo man hingehen darf, um Vögel zu beobachten.
  • Vögel nicht füttern! Damit tut man ihnen nichts Gutes. Denn Lebensmittel wie Brot sind für sie keine geeignete Nahrung. Außerdem verlieren sie ihren natürlichen Trieb, selbst artgerechtes Futter zu suchen.
  • Vögel nicht berühren! Das wäre zum Glück ohnehin schwierig. Manchmal wird das Verhalten von Vögeln jedoch falsch interpretiert. Ein Schwan, der flügelschlagend auf uns zu schwimmt, will uns nicht begrüßen, sondern seine Brut verteidigen und kann ganz schön aggressiv werden. Also Vorsicht und Abstand halten!
Hotel am See
Inatura Dornbirn
#zäm
zaem Carmen Oberhauser, Birds Club Birdwatching, Hard
Ruth Swoboda, Carmen Oberhauser, Birds Club Birdwatching, Hard